Lesedauer: 5 Minuten
Bearbeitungsdauer: 20 Minuten + optional 30 Minuten
Wir wenden uns heute deinen Stärken zu. Das sind häufig Eigenschaften und Tätigkeiten, die dir besonders leichtfallen. Das Kuriose ist, dass den meisten Menschen ihre größten Stärken gar nicht bewusst sind, gerade weil sie ihnen so leichtfallen. Wenn sie dann dafür gelobt werden sagen sie häufig: „Ach das!? Das ist doch nichts Besonderes, oder?“ Doch! Für andere schon, nur für diese Person nicht, da es ihr so leichtfällt. Eben weil es eine große und tief verankerte Stärke ist.

Also, hier kommt deine heutige Aufgabe

Welche Art von Aufgaben fällt dir besonders leicht? Schreibe diese in dein Notizbuch. Es ist sehr wahrscheinlich, dass dir das selbst nicht leichtfällt und nicht viele Punkte zusammenkommen. Das ist normal und völlig ok.
Erstelle bitte jetzt erst die Liste, bevor du weiterliest.

Hier noch ein zweiter (optionaler) Teil der Aufgabe

Wenn es für dich und andere passt, sprich über die Frage „Was fällt mir besonders leicht?“ mit mindestens einer Person, die dir nahesteht, zum Beispiel bei einem Spaziergang, bei einem Essen/Kaffee oder am Telefon und ergänze später die wichtigsten neuen Erkenntnisse in dein Notizbuch. Häufig kommen jetzt noch ein oder mehrere Punkte dazu, die dir gar nicht so bedeutsam vorkamen. Nimm diese aber erst und freue dich darüber. Das sind die Dinge, die du so gut kannst, dass du es gar nicht mehr merkst! Falls du die Person deines Vertrauens nicht schon wieder „nerven“ willst, bearbeite diese Übung einfach allein.
Diese Übung vervollständigt dein Bild von deinem inneren Selbst, so dass dir mit der Zeit immer klarer wird, was du kannst, wo du hinwillst und das auch zunehmend mit Nachdruck vertreten kannst.

Hinweis: Falls du noch auf Antworten auf deine E-Mail von Tag 1 wartest, erinnere die Empfänger heute noch mal freundlich an deine Bitte. Vielleicht rufst du sie einfach an – das ist ein guter Anlass, wieder in Kontakt mit den Menschen zu kommen, die dir wichtig sind und die du vielleicht zu selten sprichst. Lass dir aber die Fragen nicht am Telefon beantworten, sondern bitte um die E-Mail, damit du es „schwarz auf weiß“ hast. Ruf einfach zurück, wenn du die E-Mail gelesen hast, um dich zu bedanken und dazu auszutauschen.