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In den letzten Tagen hast du deine technischen Zeitfresser gezähmt. Heute beginnst du damit, deine Arbeitsorganisation zu verbessern, um dir Zeit freizuräumen und effektiver zu werden.

Hier ist deine Aufgabe für heute

Schau dir zunächst die Zeitfresser in nachfolgender Tabelle an. Welche treffen wie stark auf dich und deinen Alltag zu? Alle Angewohnheiten, auch die schlechten, haben einen Nutzen für dich, auch wenn das vielleicht absurd klingen mag und auf den ersten Blick nicht leicht zu erkennen ist. Kannst du den Nutzen hinter deinen Zeitfresser verstehen? Die Tabelle gibt dir für jeden eine Anregung.

ZeitfresserNutzen
Mangelnde Konzentration/
zu vieles gleichzeitig machen
Mich unersetzlich fühlen?
PerfektionismusAnerkennung bekommen? Von wem?
Unangenehmes aufschieben Konflikten aus dem Weg gehen? Welche Konflikte? Mit wem?
Planloses Arbeiten ohne Prioritäten Mich nicht um Prioritäten kümmern müssen? Mein Ziel nicht kennen?
Planlose Meetings, Treffen und Besprechungen Mich wichtig fühlen? Wovor drücke ich mich mit diesem Beschäftigt-sein?
UnordnungKeine Disziplin brauchen? Wortlos ausdrücken, dass es mir nicht gut geht?
Aufgaben nicht zu Ende führen Zeigen, wie beschäftigt ich bin?

Heute beschäftigen wir uns mit dem Problem mangelnder Konzentration bzw. fehlendem Fokus. Dieses Problem ist sehr verbreitet und ein Zeichen von fehlender Priorisierung. Es ist häufig besser und produktiver, nichts zu tun, als das Falsche zu tun (z. B. „Bevor ich nichts mache, checke ich jetzt erstmal meine E-Mails.“). Denn das Nichtstun gibt dir Zeit nachzudenken und nachzufühlen, was du eigentlich machen willst oder solltest. Wenn du sofort mit dem Erstbesten loslegst, bist du schnell so damit beschäftigt, dass du dir gar nicht mehr die Frage stellst, ob das, was du gerade machst, überhaupt relevant für dich ist.

Zweiter Teil deiner Aufgabe

Heute beschäftigen wir uns mit dem Problem mangelnder Konzentration bzw. fehlendem Fokus. Dieses Problem ist sehr verbreitet und ein Zeichen von fehlender Priorisierung. Es ist häufig besser und produktiver, nichts zu tun, als das Falsche zu tun (z. B. „Bevor ich nichts mache, checke ich jetzt erstmal meine E-Mails.“). Denn das Nichtstun gibt dir Zeit nachzudenken und nachzufühlen, was du eigentlich machen willst oder solltest. Wenn du sofort mit dem Erstbesten loslegst, bist du schnell so damit beschäftigt, dass du dir gar nicht mehr die Frage stellst, ob das, was du gerade machst, überhaupt relevant für dich ist.
Zweiter Teil deiner Aufgabe:

Mach dir folgende Regeln zu eigen:

  1. Notiere dir bevor du mit deinem (Arbeits-)Tag beginnst, ein bis drei Dinge, die du heute erledigt haben möchtest (nicht nur anfangen!) und die dir das Gefühl geben, etwas Sinnvolles geschafft zu haben. Wenn du heute nur ein Ding schaffst – was wäre es, damit sich der Tag für dich lohnend und produktiv angefühlt hat?
  2. Wähle aus den notierten Punkten den für dich Wichtigsten aus. Im Zweifel wähle immer die unangenehmste Aufgabe aus, damit du diese schnell vom Tisch hast und sie dich nicht mehr belastet.
  3. Stelle – wie in den letzten Tagen gelernt – alle Ablenkungen ab (Handy auf Flugmodus, Telefon auf lautlos oder Anrufbeantworter, Alerts am PC aus, etc.), um konzentriert und unterbrechungsfrei arbeiten zu können.
  4. Setze dir jetzt eine möglichst kurze Frist (maximal 1,5 Stunden) und stelle einen Wecker dafür (z.B. den Timer auf deinem Smartphone, einen Wecker, eine Eieruhr oder einen Timer im Web auf 90-Tage-Programm.de/timer). Falls die Aufgabe definitiv länger als 1,5 Stunden Zeit in Anspruch nimmt, definiere einen ersten Schritt, um der Erfüllung des Ziels so nah wie möglich zu kommen, der in weniger als 1,5 Stunden fokussierten Arbeitens umgesetzt werden kann.

Nun arbeitest du bis zum Signal des Weckers nur an diesem einen Ziel.

Wenn du vor Ablauf der Zeit fertig bist (was häufig vorkommt), mach eine kleine Pause, steh auf, hole dir vielleicht ein Glas Wasser oder schau ein bisschen aus dem Fenster. Nach einigen Minuten kehrst du zu deiner Arbeit zurück und nimmst dir den nächsten Punkt auf deiner Liste vor. Setzte dir wieder eine feste Zeit, stelle deinen Wecker, aber sorge dafür, dass du nicht länger als 1,5 Stunden arbeitest, ohne eine Pause von zehn bis 15 Minuten zu machen.

Die 1,5 Stunden sind ein Richtwert. Vielleicht fühlt es sich für dich besser an, immer nur maximal 45 oder 60 Minuten zu arbeiten und dann eine kleine Pause zu machen. Beobachte die nächste Zeit, wann bei dir die Konzentration nachlässt, denn dann hast du deine „Aufmerksamkeitsspanne“ erreicht. Das Gleiche gilt für die kleinen und größeren Pausen. Diese sollen dir und deinem Körper guttun. Genieße also die Pause und schalte ab, nutze sie nicht, um „nur kurz noch was zu erledigen oder Mails zu checken“!

Wichtig: Halte dich ab jetzt jeden Arbeitstag an dieses Vorgehen. Schaffst du nicht? Versuche es immer wieder! Denn ohne wird es schwer mir der Selbstständigkeit!

Wozu diese Übung? Mithilfe einer solchen Struktur bist du wesentlich fokussierter und hast auch nicht mehr so einen starken Impuls (zu viele) neue Dinge anzufangen, ohne die anderen abgeschlossen zu haben. Diese Eigenschaft brauchst du, um dich erfolgreich selbstständig zu machen und dein Leben so geregelt zu kriegen, dass du dich wohlfühlst.